Was wir damit meinen
Das innere Kind ist ein Bild, das viele Menschen kennen. In unserer Arbeit verstehen wir darunter den Teil von dir, der noch weiß, wie es war, klein zu sein: wie sich Freude angefühlt hat, wie Sehnsucht und wie die Angst, nicht zu genügen. Wir sagen nicht, dass dieser Teil irgendwo in dir sitzt. Es ist eine Art, freundlich auf dich selbst zu schauen.
Mathilde hat dafür einen Satz geschrieben: „Ich bitte darum, dass sich unser inneres Kind wohl behütet, beschützt und geborgen fühlt, dass es den Mut hat sich zu dem Wesen zu entwickeln, das es gerne sein möchte und was es in Wirklichkeit ist.“
Wie es bei uns aussieht
In Schritt 3, der Verbindung mit der geistigen Welt, sprichst du diesen Satz mit Mathildes Text. Bei den weiterführenden Aufgaben kann dir die Arbeit mit dem inneren Kind begegnen. Wenn du magst, beginne ganz klein. Such dir ein Kinderfoto von dir und schau es dir an. Was hat dieses Kind gern gemacht? Was würdest du ihm heute gern schenken? Vielleicht darfst du dir davon heute selbst etwas schenken.
Worauf wir achten
Das Bild kann schöne und auch schwere Erinnerungen wachrufen. Wenn deine Kindheit schwer war, darfst du dieses Thema auslassen, auch wenn es dir eine Karte anbietet. Wir fragen dich nicht nach deiner Kindheit, und du brauchst sie uns nicht zu erzählen. Wenn dich etwas stark aufwühlt, hör bitte auf und sprich mit einem Menschen, dem du vertraust, oder mit einer Fachperson.
Was es nicht ist
Die Arbeit mit diesem Bild ist keine Psychotherapie und keine Aufarbeitung schwerer Erlebnisse. Dafür gibt es Fachleute. Wenn du gerade in einer Therapie bist, sprich bitte dort darüber, bevor du dich hier damit beschäftigst.
Noch zu ergänzen
Weiterlesen: Ahnen und Herkunft, Heilsätze und Kraftsätze
Was wir hier beschreiben, ist unsere spirituelle Sicht. Sie ist keine medizinische oder psychologische Aussage, und sie ersetzt keine Behandlung. Du darfst sie teilen oder auch nicht.