Lichtarbeit: Woher sie kommt und wie du sie für dich übst: Licht verstehen

Was ist Lichtarbeit eigentlich?

Lektion 1 von 12 · etwa 15 Minuten · mit Mathilde

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Bald erklären wir dir das hier auch im Bild.

Zum Hören

Bald auch als Tonaufnahme, für unterwegs oder mit geschlossenen Augen.

Bis die Aufnahmen fertig sind, liest du hier alles in Ruhe nach.

Schön, dass du da bist. Du darfst hier neugierig sein, und du darfst zweifeln. Beides hat Platz. Möchtest du erst einmal schauen, was das Wort bei dir auslöst?

Stell dir drei Menschen vor. Die eine sitzt morgens fünf Minuten am Fenster und stellt sich vor, wie Licht durch sie hindurchfließt. Der andere bittet vor einem schweren Gespräch einen Engel um Beistand. Die dritte hat ein Regal voller Kartensets und Bücher über Aufgestiegene Meister. Alle drei würden vielleicht sagen, dass sie Lichtarbeit machen.

Genau das macht das Wort so schwer zu fassen. Es ist ein Sammelwort. Soweit wir sehen, gibt es dafür keine gemeinsame Kirche, kein verbindliches Buch und keine Stelle, die festlegt, was dazugehört. Meistens sind damit ein paar einfache Formen gemeint. Man erdet sich, stellt sich Licht vor, gibt innerlich etwas ab, gibt sich ein Schutzbild, bittet um Beistand und schreibt auf, was kommt.

In dieser Tradition versteht man Licht als Bild für etwas Größeres, das manche Gott nennen, manche Quelle und manche ganz anders. Viele erleben die Übungen als ruhig, manche spüren gar nichts Besonderes. Beides ist in Ordnung. Ob mehr dahintersteckt als ein inneres Bild, können wir dir nicht beweisen.

Links oder Rechts? Links steht heute für das, was du mitbringst, Rechts für das, was dich zögern lässt.

Links · Was du mitbringst

Was hast du über Lichtarbeit schon gehört, gelesen oder selbst probiert? Schreib drei Stichworte auf.

Rechts · Was dich zögern lässt

Was macht dich misstrauisch, wo runzelst du die Stirn? Schreib es auf. Dein Zweifel darf in diesem Kurs mitlesen.

Links und Rechts haben bei uns keine feste Bedeutung, und auch die Zahlen sagen nichts über dich. Wir legen jedes Mal neu fest, wofür sie stehen. Es bleibt immer ein Anstoß zum Nachdenken und keine Antwort.

Was dieser Kurs ist und was nicht

Du arbeitest hier ganz für dich. Solange du arbeitest, liest niemand mit, und niemand bewertet etwas, und wir können dir hier keine Fragen zu den Inhalten beantworten. Wenn du lieber ein Gegenüber hast, findest du das in unseren Einzelgesprächen.

Der Kurs ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, und bitte setze seinetwegen keine ab. Am Ende steht kein Titel. Dieser Selbstlernkurs gilt für dich selbst, und hier üben wir nichts für Kinder. Arbeit für andere Menschen liegt bei Mathilde und Bianca.

Wenn es dir gerade nicht gut geht, ist jetzt vielleicht nicht der Moment für diesen Kurs. Unten auf jeder Seite steht, wo du sofort Hilfe findest.

Nenne spontan eine Zahl von 1 bis 3. Sie zieht nur eine Frage für dich.

1 · Das Bild

Wenn du „Licht“ hörst, was siehst du zuerst? Ein Fenster, eine Kerze, eine Erinnerung?

2 · Der Grund

Was hat dich zu diesem Kurs gebracht? Ein Satz genügt, und du musst ihn niemandem zeigen.

3 · Das Tempo

Welches Tempo passt zu dir? Eine Lektion in der Woche, oder noch langsamer?

Deine Hausaufgabe

Bis zur nächsten Lektion, wenn du magst. Niemand schaut nach.

  • Leg dir ein Heft bereit. Alles, was dir einfällt, schreibst du dort auf.
  • Schreib auf die erste Seite, was Lichtarbeit für dich heute bedeutet. Ein Fragezeichen zählt auch.
  • Achte einen Tag lang darauf, wo dir Licht auffällt, morgens am Fenster oder abends an einer Lampe.

Du arbeitest hier für dich. Was du wählst, bleibt in deinem Browser, bis du es nach dem Kurs selbst übergibst. Dieser Kurs ist keine Heilbehandlung und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.