Hände, Stille, Gebet: Eine Praxis für dich selbst: Woher sie kommt

Was gemeint ist und was nicht

Lektion 1 von 12 · etwa 12 Minuten · mit Mathilde

Coming soon

Video

Bald erklären wir dir das hier auch im Bild.

Zum Hören

Bald auch als Tonaufnahme, für unterwegs oder mit geschlossenen Augen.

Bis die Aufnahmen fertig sind, liest du hier alles in Ruhe nach.

Schön, dass du da bist. Du darfst hier neugierig sein und auch skeptisch. Beides ist willkommen.

Das Wort steht im Titel, also schauen wir es gleich an. Mit Heilarbeit meinen Menschen sehr Verschiedenes: Hände auflegen, beten, segnen, still werden, einem anderen Menschen zugewandt sein. In diesen Traditionen versteht man das als spirituelle Praxis. Manche verstehen sich dabei als Kanal für etwas, das größer ist als sie. Das ist eine Überzeugung. Eine Tatsache über deinen Körper ist es nicht.

Was dieser Kurs nicht ist

Das sagen wir gleich am Anfang und ganz klar: Dieser Kurs behandelt nichts.

  • Er ist keine Heilbehandlung und keine Psychotherapie.
  • Wir stellen keine Diagnosen und machen keine Aussagen über Vorgänge in deinem Körper.
  • Er ersetzt keine Ärztin, keinen Arzt und keine Psychotherapeutin. Bitte setze seinetwegen keine Behandlung und kein Medikament ab.
  • Wir versprechen dir keine Heilung und keine Besserung.
  • Er ist keine Ausbildung und befähigt dich nicht, an anderen zu arbeiten.

Wenn du gerade in einer akuten Krise steckst oder eine schwere psychische Erkrankung wie eine Psychose hast, ist dieser Kurs jetzt nicht der richtige Ort, oder nur nach Rücksprache mit den Menschen, die dich begleiten. Du musst mindestens 18 Jahre alt sein. Unten auf jeder Seite und unter Hilfe in Krisen steht, wo du sofort Hilfe findest. Die ganze Fassung liest du unter Grenzen unseres Angebots.

Was er ist

Du bekommst Geschichte und Forschung, so ehrlich wie wir können, und einfache Übungen für dich selbst. Du arbeitest allein. Solange du arbeitest, liest niemand mit, und niemand bewertet etwas, und wir beantworten hier keine Fragen zu den Inhalten. Was du wählst, bleibt in deinem Browser. Erst wenn du den Kurs abgeschlossen hast, kannst du es Mathilde und Bianca übergeben, wenn du möchtest.

So fragen wir

Immer wieder fragen wir dich nach einer Zahl oder nach Links und Rechts. Dahinter steht keine Lehre. Zahlen sagen nichts über dich, und Links und Rechts bedeuten nichts Festes: Wir schreiben jedes Mal dazu, wofür sie gerade stehen. Das Ergebnis ist eine Einladung zum Nachdenken und keine Antwort. Entscheidungen über deine Gesundheit, dein Geld oder deine Beziehungen hängst du bitte nie daran.

Links oder Rechts? Links steht hier für deine Neugier, Rechts für deine Zweifel.

Links · Meine Neugier

Was zieht dich an diesem Thema an? Schreib einen Satz auf.

Rechts · Meine Zweifel

Was macht dich an diesem Thema stutzig? Schreib einen Satz auf. Zweifel sind hier gut aufgehoben.

Nenne spontan eine Zahl von 1 bis 3. Sie gibt dir eine erste Frage.

1 · Deine Erfahrung

Wollte dir schon einmal jemand mit den Händen oder mit einem Gebet etwas Gutes tun? Wie war das für dich? Wenn es unangenehm war, darf es das gewesen sein.

2 · Deine Worte

Welches Wort würdest du selbst für all das wählen? Zuwendung, Stille, Gebet oder ein ganz anderes?

3 · Dein Anliegen

Was möchtest du dir mit diesem Kurs Gutes tun? Wenn deine Antwort eine Krankheit oder Beschwerden betrifft, gehört sie zuerst zu deiner Ärztin oder deinem Arzt. Der Kurs kann dann höchstens dazukommen.

Deine Hausaufgabe

Bis zur nächsten Lektion, wenn du magst. Niemand schaut nach.

  • Leg dir ein Heft oder ein paar Blätter bereit. Dort schreibst du alles auf, denn hier im Kurs wird nichts gespeichert.
  • Schreib auf die erste Seite in deinen eigenen Worten: Was ist dieser Kurs für mich, und was ist er nicht?

Du arbeitest hier für dich. Was du wählst, bleibt in deinem Browser, bis du es nach dem Kurs selbst übergibst. Dieser Kurs ist keine Heilbehandlung und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.